Methoden - Texte - Phantasiereisen - Animationen - Gebete - und vieles mehr

Aberglaube und Glücksbringer

Als Glücksbringer gelten zum Beispiel:

Glückspfennig: Er ist ein Symbol für Reichtum. Verschenkt man ihn, so wünscht man dem Empfänger, dass ihm nie das Geld ausgeht. Außerdem ist er die handliche Ausgabe des goldenen Tauftalers und des Weihgroschens, die früher gegen Hexen an die Stalltür genagelt oder auf Reisen in der Tasche getragen wurden. 1)

Marienkäfer: Man nennt ihn auch Glückskäfer. Seit er im Mittelalter der heiligen Maria geweiht worden ist gilt er als Himmelsbote, woraus der Name resultiert. Beschützt die Kinder und heilt die Kranken, wenn er ihnen zufliegt. Tut man Dem Marienkäfer ein Leid an oder tötet ihn gar, bringt das Unglück. In rotem Kleid mit 7 Punkten am Rücken, soll er Hexen und Unglück bannen, denn die Zahl 7 vertritt im Aberglauben eine der höchsten und allgemeinen Glückszahlen.2)

Sternschnuppen: Sternschnuppen bringen Glück, fällt eine vom Himmel, soll  ein Wunsch in Erfüllung gehen, wird behauptet. Doch das gilt nur dann, wenn der Wunsch bis zum Verglühen zu Ende gedacht wurde. Wer also eine Sternschnuppe fallen sieht, sollte sich schnell etwas wünschen und den Wunsch für sich behalten, sonst geht er nicht in Erfüllung. Früher glaubte man das Sternschnuppen Dochte sind, die auf die Erde fielen, wenn die Engel ihre Himmelskerzen putzten. Die Sternschnuppen, die zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar auf die Erde fallen, sollen besondere Kräfte haben.

Scherben: Scherben bringen Glück. Rund um den Erdball hält sich dieser Aberglaube vielerorts. Es herrscht die Vorstellung, dass der Lärm, der beim Zerschmettern entsteht, das Glück herbei zwingt. Der Krach vertreibt die bösen Geister. Eine Idee, die auch hinter dem Feuerwerk zum Jahreswechsel steckt. Wahrscheinlich geht der Ursprung des Aberglaubens auf alte Opferrituale zurück. Das Zerschlagen der Opferschälchen am Ende einer Zeremonie hatte eine wichtige Bedeutung. Scherbenrituale finden man in vielen Situationen: Bei Schiffs- oder Zugtaufen werden Champagnerflaschen geworfen. Bei Trinkfesten werden manchmal die leer getrunkenen Gläser über die Schulter geworfen. Und natürlich nicht zu vergessen der Polterabend. Porzellan, Keramik und Steingut geht vor den Füßen der Brautleute in Scherben. Glas darf dabei nicht sein, denn das würde angeblich Unglück bringen.

Quelle: frei nach 1) kidsweb 2) kirchenweb 3) donau.de

nach oben

[1]  [2]  [3]  [4] nächste

@ 2004 entspannung-und-meditation.de


Mein Gästebuch
Tagesspruch