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Aberglaube und Glücksbringer

Als Glücksbringer gelten zum Beispiel:

Farbe: Hat das Glück die Farbe Blau? Es soll die Einzigartigkeit sein, wie es der Farbe Blau gelingt, unsere positiven Gefühle wiederzugeben oder zu interpretieren. Blau hieße auch Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit. Oder ist es Rot? In China ist Rot traditionell die Farbe des Glücks, des Ruhmes und der Macht. Sie steht für das Element des Feuers. Im Feng Shui steht rot als Farbe des Lebens für gutes Gelingen, Wärme und Kraft. Genau genommen soll dort rot sogar die glückbringendste Farbe sein, die am besten geeignet ist, das Glück anzuziehen. Die Haupttür eines Geschäfts zählt zu den wichtigsten Feng Shui Elementen. Mit einer Farbgestaltung der Eingangstür, die den Feng Shui Regeln entspricht, soll man den Erfolg eines Geschäfts fördern und steigern können.  Man stellt mit Hilfe eines Kompasses fest, in welche Himmelsrichtung die Eingangstür des Geschäfts weist, und gestaltet dann die Eingangstür mit der den Himmelsrichtungen entsprechenden Farben. Sachen gibt´s.

Hasenpfote: Dass die Hasenpfote als beliebtester moderner Glücksbringer gilt, klingt eigenartig. Dieser Glaube ist schon sehr alt und resultiert wahrscheinlich wie beim Schwein aus der Fruchtbarkeit, seine Pfote galt lange Zeit als Geschlechtssymbol. Sie soll vor Verhexungen und Unfruchtbarkeit helfen. In den 60er Jahren wurden in den USA jährlich ungefähr 10 Millionen Stück verkauft, obwohl sie logisch betrachtet ja nun wenig Schutz bieten können. Auf einem Straßenschild in Kalifornien ist dies sehr treffend formuliert: "Liebling, denk bei den nächsten Kurven daran, dass die Hasenpfote den Hasen nicht retten konnte".

Talisman: Ein Talisman (v. arab. tilsam, Zauberbild - Plural tilsamat oder talasim) soll gegen Krankheiten und Zauberei schützen oder als allgemeiner Glücksbringer dienen. Ursprünglich waren meist Bilder aus Metall oder Stein in Gebrauch. Die Ursprünge liegen in der Metallreligion der alten Akkadier. Talismane waren besonders im alten Babylon und Ninive im Gebrauch, wo kein Gebäude ohne schützendes Bild (meist Zwittergestalten von Göttern, Menschen und Tieren) gebaut wurde. Auch in den arabischen Erzählungen spielt der Talisman eine wichtige Rolle. Ähnliche Dinge waren die Skarabäen der Ägypter, die Abraxasgemmen der Gnostiker, die Alraunen des Mittelalters, die Siegessteine der Wielandsage und die meist nur mit magischen Zeichen und Sprüchen beschriebenen Amulette.

Quelle: Meyers Konversationslexikion, 4. Auflage 1888/89

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