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Was ist Meditation eigentlich ?

Meditation führt uns in die Tiefen unseres menschlichen Seins, diese zu erfahren gibt uns Geborgenheit und führt zu Harmonie mit uns, unseren Mitmenschen und der Natur.

Praktisch gesehen ist Meditation eine Übung, bei der man sich in einer entspannten Körperhaltung auf eine einzige Sache intensiv konzentriert. Störungen von außen wie Geräusche und Gedanken, die einem dabei durch den Kopf gehen, werden zwar wahrgenommen, aber nicht weiter verfolgt.

Und wenn man sich doch kurzzeitig ablenken lässt, kehrt man immer wieder zu dem zurück, auf das man sich gerade konzentriert. Dies kann ein Bild, eine brennende Kerze, eine kurze Meditationsformel, ein Bibeltext, ein Gebet, der eigene Atem, oder der sich bewegende Körper sein.

Dieses bewusste Abschalten führt dazu, dass der Blutdruck sinkt und der Herzschlag sich verringert. Der im Alltag meist ruhelose Geist entspannt sich, Denken und Fühlen kommen in Einklang, der Meditierende fühlt sich gelassen und friedlich.

Kurz: Meditation wirkt auf Körper und Geist beruhigend. Dadurch werden Verspannungen gelöst, das Nerven- und das Immunsystem werden gestärkt, Stress und stressbedingten Erkrankungen wird vorgebeugt. Ferner werden Heilungsprozesse nachweislich beschleunigt, Kopfschmerzen nehmen ab, und das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, sinkt.

@ 2004 entspannung-und-meditation.de

Zugleich lernt der Meditierende, jeden Moment anzunehmen wie er ist - ohne ihn zu bewerten oder dagegen anzukämpfen. Dies hilft, auch im Alltag mit unangenehmen Dingen wie Krankheiten oder Problemen gelassener umzugehen.

Wer anfangen möchte zu meditieren, sollte dies unter professioneller Anleitung tun. Kurse werden von Volkshochschulen, Gemeinden, Klöstern und von anderen religiösen Zentren sowie von Ärzten und Psychologen angeboten. Wichtig ist, eine Form zu finden, die einem persönlich Wohlbefinden bringt. Wegweiser ist dabei allein die innere Stimme. Wenn ein Meditationsangebot mit den Lehren eines Gurus verknüpft wird, ist generell Skepsis angebracht.

Die positive Wirkung der Meditation auf Körper und Seele tritt allerdings nur dann ein, wenn regelmäßig meditiert wird. Empfohlen wird eine tägliche Praxis von 15 bis 30 Minuten, die sich erfahrungsgemäß am besten morgens in den Tagesablauf integrieren lässt.

Es mag uns zwar besonders in Stresszeiten wie ein Wunder vorkommen, einfach nur ruhig mit leerem Geist dasitzen zu können, aber dahinter steckt einfach ein bisschen Übung und die ein oder andere Methode, die es uns ermöglicht, unseren Geist zu beruhigen.

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@ 2004 entspannung-und-meditation.de

 

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